ISRAEL JUDEN 7. OKTOBER MEDIENKRIEG ESTHER SCHAPIRA GEORG HAFNER CHEMNITZ

Der 7. Oktober, die Juden und der Medienkrieg

Chemnitz, 22. April 2026. „Die Medien sind effektiver als Raketen, Flugzeuge und Drohnen, wenn es darum geht, den Feind zum Rückzug zu zwingen und Herzen und Köpfe zu beeinflussen“. Dieses Credo verkündete der damalige iranische Revolutionsführer, Ayatolla Ali Khamenei schon im März 2024. Er ergänzte: „Jeder Krieg ist ein Medienkrieg und wer den gewinnt, gewinnt jeden Krieg“. 

Ist dieser Krieg verloren? Immerhin gab es seit der Shoa Eine nie eine solche Welle an Antisemitismus weltweit, unterfüttert und begleitet von ungezügeltem Hass auf Israel und alle Juden in der Kultur, in den sozialen Medien und in akademischem Gewand an Hochschulen. Welche Verantwortung tragen auch seriöse Medien für diese Entwicklung? Die TV-Journalisten und Publizisten Esther Schapira und Georg M. Hafner beschreiben diesen Medienkrieg und seine verheerenden Folgen für unsere Gemeinschaft – in einem Vortrag mit anschließender Diskussion am 20. Mai 2026, 18 bis 20 Uhr im TIEZ, Moritzstraße 20, Chemnitz. Der Eintritt ist frei, aber nur nach Anmeldung hier möglich.

Esther Schapira war leitende Fernsehredakteurin bei der ARD (Hessischer Rundfunk) und Kommentatorin der Tagesthemen. Schwerpunkt ihrer redaktionellen Arbeit sowie als Filmemacherin und als Autorin sind die Themen Shoa, Rechtsextremismus, Islamismus, Israel und Nahost. Sie ist Trägerin des Elisabeth-Selbert Preises, der Buber-Rosenzweig Medaille und der Theodor-Lessing-Medaille und wurde u.a. mit dem Prix Europa, dem Civis-Preis und beim New York Film Festival ausgezeichnet. Zu ihren ausgezeichneten Filmen gehören „Das Kind, der Tod und die Wahrheit – wer erschoss Mohammed Al Durah?“, „Der Tag als ich ins Paradies wollte“, „Der Tag als Theo van Gogh erschossen wurde“. Seit 2021 ist sie freie Autorin und Moderatorin in Frankfurt a.M.

Georg M. Hafner war seit 1988 leitender Fernsehredakteur bei der ARD und ist Autor zahlreicher Filmdokumentationen, zuletzt des Dokumentarfilms „München 1970 – Als der Terror zu uns kam“. Für seine Filme erhielt er u.a. den Grimme-Preis, den Bayerischen Fernsehpreis, den Prix Europa und den Premios Ondas. Er ist Träger der Buber-Rosenzweig-Medaille. Seit 2013 ist er freier Autor und Publizist in Frankfurt a.M.

Zu seinen Buchveröffentlichungen zusammen mit Esther Schapira gehören u.a. „Die Akte Alois Brunner“ (Campus/Rowohlt), „Das Kind, der Tod und die Medienschlacht um die Wahrheit – Der Fall Mohammed al-Durah“ (Edition Critic 2014), „Israel ist an allem schuld“ (Eichborn/Lübbe 2015). Beide sind regelmäßige Autor*innen der Jüdischen Allgemeinen Zeitung.

Rafael Seligmann Keine Schonzeit für Juden Buchvorstellung Chemnitz Dresden

Rafael Seligmann stellt sein neues Buch in Sachsen vor

Dresden, April 2026. „Keine Schonzeit für Juden – die Antwort eines Betroffenen“, so lautet der Titel des neuen Buchs von Rafael Seligmann. Die Konrad-Adenauer-Stiftung, Bildungsforum Sachsen, holt zusammen mit dem Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden K.d.ö.R. den Schriftsteller, Politologen und Historiker nach Sachsen. Am 20. April, 18 Uhr, stellt er sein Buch in der Volkshochschule Chemnitz (Moritzstraße 20) vor. Der Eintritt ist frei, aber nur nach Anmeldung hier möglich. Am 21. April, 18 Uhr, ist er in der Dresdner Dreikönigskirche (Hauptstraße 23) zu Gast. Der Eintritt ist ebenfalls frei, aber nur nach Anmeldung hier möglich. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.